Die Niederlage des SC Vachendorf gegen den SV Laufen war verdient, aber um 2 Tore zu hoch ausgefallen. Gerade in den ersten 60 Minuten konnte der SC Vachendorf den Gästen aus Laufen gut Paroli bieten. Die Knackpunkte für dieses Spiel ereigneten sich kurz vor der Halbzeitpause beziehungsweise kurz danach – der SV Laufen bekam kurz vor der Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen, der SC Vachendorf kurz nach der Halbzeit nicht – wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn die Entscheidungen umgedreht entschieden worden wären.
Die erste Viertelstunde lief relativ ereignislos, das Spiel fand vor allem im Mittelfeld statt, ohne dass eine Mannschaft irgendetwas Nennenswertes erzielen konnte. Mit mehr oder weniger der ersten Chance ging der SV Laufen in der Minute 26 in Führung. Gabriel Öllerer hatte sich links an der Grundlinie durchgesetzt und Marco Freimanner am Fünfer perfekt bedient – 0:1. Jetzt war der Gast aus Laufen besser im Spiel. Freimanner wurde mit einem 25 Meter Spannschuss gefährlich für das von Stefan Aitl gehütete Vachendorfer Tor, doch der Schuss strich knapp am Kreuzeck vorbei (39.).Clever machte es Öllerer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als er sich im Sechzehner einen Ball zu weit vorlegte und einfach in Fabian Reff vom SCV hinein rannte und schrie – Folge war ein bitterer Elfer den Gast, den Öllerer souverän verwandelte. Halbzeit 2 begann mit einem Freistoß von Georg Klauser, den Thomas Böhm nur nach vorne abklatschen konnte. Als Johannes Einsiedl diesen Ball abschließen wollte, wurde er von einem Defensivmann des Gastes mit einem gestreckten Bein gefoult. Doch diesmal blieb der Elfmeterpfiff aus, obwohl die Situation eindeutig klarer war, als in Halbzeit 1 für den Gast. Nachdem nun ein Erfolgserlebnis für den SC Vachendorf ausblieb, merkte man, dass so langsam Kraft und Motivation sanken. Aitl im Tor des SC Vachendorf konnte sich noch einmal mit einem tollen Reflex bei einem Schuss von Simon Maier bewähren (69.). Chancenlos war Aitl dann bei einem Kopfball, nach einer Ecke, von Maier, der unbedrängt einköpfen konnte – 0:3 (79.). Den Schlusspunkt setzte Sebastian Hager, der mustergültig von Öllerer bedient worden war (89.). TL