Obwohl stark ersatzgeschwächt, besonders in der letzten Zeit Vachendorfs Bester Fabian Reff in der Innenverteidigung fehlte, zeigte der SC Vachendorf eine sehr ansprechende Leistung, die allerdings nicht belohnt wurde. Wenn man halt am Ende steht, fehlt, warum auch immer, das Ballglück und so manche Schiedsrichterentscheidung wird nicht unbedingt für dich ausgelegt.
Die erste Chance des Spieles hatte der SC Vachendorf, Thomas Grafetstetter hatte Georg Klauser auf der linken Seite steil geschickt, doch dessen Abschluss aus spitzem Winkel konnte Emanuel Salomon nach vorne abklatschen. Bitter für den SCV, dass Klauser nach weiteren 10 Minuten mit einer Muskelfaser Verletzung vom Platz musste. Bis zu 32. Minute neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. In dieser Spielminute wurde Vachendorfs Rechtsverteidiger mit einem fragwürdigen Check vom Ball getrennt, und dieser von einem SVL Stürmer schnell nach innen gespielt, wo Anton Steinmassl sicher ins lange Eck verwandeln konnte – 0:1. Danach drückte der SCV auf den Ausgleich, Dominik Mayer köpfte nach einer Ecke nur knapp am Tor vorbei. In der folgenden Szene wurde Grafetstetter von Torwart Salomon im Fünfmeter Raum gefoult, den fälligen Foulelfmeter verwandle Tobias Schützinger allerdings erst im Nachschuss zum verdienten Ausgleich (47.). Die zweite Halbzeit begann wieder mit verteiltem Spiel im Mittelfeld ohne nennenswerte Chancen für beide Mannschaften. In der 64. Minute entwickelte sich aus einem nicht gegebenen Foulspiel an Grafetstetter ein Konter für den SVL. Simon Spitz tauchte alleine vor Stefan Aitl auf, umspielte diesen gekonnt und schob zum 1:2 ein. 5 Minuten später rettete Aitl sensationell einen Freistoß von Spitz aus dem Dreieck. Einen mehr als fragwürdigen Elfmeter bekam der SVL in Minute 77 zugesprochen – ein SVL Stürmer hatte sich einfach fallen gelassen und geschrien. Spitz nahm sich den Ball und verwandelte sicher – 1:3. Damit war leider der Stecker beim SCV gezogen und man war nicht mehr in der Lage Gefahr vor das Gäste Tor zu bringen. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Michael Felber fünf Minuten vor Spielende mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern in den Knick 1:4. TL