Den dritten Sieg im dritten Spiel dieser Saison feierte der SC Vachendorf im Heimspiel
gegen die Gäste vom TSV Tittmoning. In der ersten Halbzeit tat der SCV sich noch sehr
schwer gegen zweikampfstarke Gäste, die es auch verstanden Nadelstiche über den
schnellen Andreas Kellner zu setzen. Dosenöffner für den Sieg des SCV war dann in
Halbzeit zwei das 200. Pflichtspieltor von Thomas Klauser für den SC Vachendorf.
Schon in der 3. Minute hätte der SCV in Führung gehen können – Johannes Einsiedl hatte
sich rechts durch gespielt und Georg Klauser bedient, dessen Schuss faustete Alexander
Schiller vor den eingelaufenen Einsiedl, doch dessen Schuss ging knapp am langen Pfosten
vorbei. Danach hatte Kellner die erste Gelegenheit für die Gäste, doch er verzog aus 16m
(9.). Ähnlich erging es Jakob Schroll auf SCV Seite, auch er verzog nach tollem Anspiel von
Max Baumann (17.). Im Gegenzug konnte Kellner von Oliver Gebhardt gerade noch
abgedrängt werden, so dass Kellner nur ans Außennetz schießen konnte. Bis zur Halbzeit
drängte dann der SCV auf die Führung. Die beste Chance sahen die Zuschauer bei einem
gut 30m Fernschuss von Dominik Mayer, der am Lattendreieck vorbeizischte. Zu Beginn von
Halbzeit zwei verloren die Gäste den Ball in der Vorwärtsbewegung an Einsiedl, der bediente
in der Mitte Thomas Klauser, der überlegt zum 1:0 einschob (51.). Als der SCV noch nicht
richtig fertig war mit dem Jubeln stand es schon 1:1. Ein weiter Ball zu Philipp Schupfner,
war noch nicht richtig auf dem Schirm der Defensive des SCV, als dieser aus 20 m einfach
abzog und unhaltbar ins lange Eck traf. Doch der SCV ließ sich nicht beirren und drängte
weiter. Eine Ecke nach einer Stunde Spielzeit brachte die erneute verdiente Führung –
Thomas Klauser brachte die lange Ecke per Kopfball zurück in den Fünfer, diesen klärte die
Abwehr der Gäste direkt auf den Fuß von Max Baumann, der mit einem Strich ins lange Eck
das 2:1 erzielte (61.). Die Gäste aus Tittmoning führten den Anstoß unkonzentriert aus, so
dass der spritzige Baumann sich den Ball schnappen konnte und aus gut 40 m über den zu
weit vor dem Tor stehenden Schiller einnetzte – 3:1 – 2ein Wahnsinnstor. Danach verflachte
das Spiel, erwähnenswert nur noch ein Kopfball der Gäste in der Nachspielzeit, doch der
ging aus kurzer Distanz am Tor vorbei. TL

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